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Le Musée du Jouet
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Le Musée du Jouet
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Erstaunliche Sammlung von 2000 Spielzeugen des 19. und 20. Jh, die ständig erweitert wird. Filme und Ausstellung über die Entwicklung der Herstellungstechniken (vom Holz zum Kunststoff) und die soziokulturellen Aspekte des Spielzeuges. Videofilm-projektionen. Spielothek.

Das auf Initiative der gewerblichen und handwerklichen Spielzeughersteller des Jura und der Gemeindeverwaltung von Moirans-en-Montagne entstandene Musée du Jouet (Spielzeugmuseum) wurde im Juni 1989 eröffnet. Das Museum hatte zunächst einen Vereinsstatus und wird seit 1997 von der Gemeinde geführt. Es steht unter Aufsicht der Direction des Musées de France (frz. Museumsbehörde). Die Ansiedlung des Museums in der Kleinstadt Moirans erklärt sich durch die langjährige örtliche Drechslertradition mit der Herstellung von Gebrauchsgegenständen und Spielzeugen. Zwischen 1950 und 1960 wanden sich die meisten Spielzeugfabrikanten im Jura der Herstellung von Kunststoffspielzeugen zu. Mit Erfolg, denn jedes zweite französische Spielzeug wird heute im Jurabogen gefertigt. Ein Dokumentationsdienst hilft bei der Suche unter mehr als 500 Monographien und Artikeln und nahezu 3000 Katalogen und Zeitschriften.

STÄNDIGE AUSSTELLUNG : die kulturelle Dimension des Spielzeugs. Der Hauptteil der ständigen Ausstellung umfasst eine Originalkollektion von 2000 Spielzeugen aus dem 19. und 20. Jahrhundert (verteilt auf zwei Stockwerke). Jeder Schaukasten verweist auf das vom Kind spielend erworbene soziale Rollenverhalten (Autofahrer, Krankenschwester, Musiker, Baumeister, Wissenschaftler.) und die heutigen weltwirtschaftlichen Problemstellungen. Außerdem ist der Weihnachtsmann zu hören, der Kleinen wie Großen seine "wahre Geschichte" erzählt. Die szenische Einbettung der Spielzeuge orientiert sich an der spielerischen Welt der Kindheit: Treppe in Tricktrackform, Pyramidenscheiben, Riesenrechenbrett. Das volkskundliche Museum will zeigen, dass das Spielzeug ein Spiegelbild der Gesellschaft ist, die es herstellt und verwendet.

TECHNIKABTEILUNG der ständigen Ausstellung: die technische Dimension des Spielzeugs. Der technische Teil der ständigen Ausstellung erzählt die Geschichte der Techniken der Spielzeugherstellung von den Anfängen bis in die jüngste Zeit. Er gibt einen Einblick in das Leben der drechselnden Bauern, die ihr handwerkliches Geschick von Generation zu Generation verfeinert haben und denen es mit großem Erfindungsreichtum gelungen ist, sich der Marktlage anzupassen, um den Übergang vom Holz zum Kunststoff zu vollziehen. Auf Videofilmen erläutern die an ihrem Arbeitsort gefilmten Männer die Schwierigkeiten ihres Berufs, die Präzision ihrer Arbeit und ihre Passion für das Spielzeug.

KINO-THEATER: der Tonbildraum zeigt :
- ein Marionettentheater: "La Forêt aux Mille Lutins" (Der Wald mit den tausend Kobolden) : dreifacher Gongschlag und Vorhang auf in der gediegenen und intimen Atmosphäre eines Theaters. Man betritt eine Märchen- und Zauberwelt voller schalkhafter Figuren und dem Erzähler Quentin. 
- einen Film mit Bezug auf die jeweils laufende zeitlich begrenzte Ausstellung.

Öffnungszeiten

Januar bis Juni und September bis Dezember : 
täglich von 10 bis 12.30 und von 14 bis 18 Uhr
(außer Samstag- und Sonntagvormittag)

Juli und August: täglich von 10 bis 18.30 Uhr.

Für Gruppen können auf Anfrage Führungen durch die Sammlung, Besichtingung der Spielzeugfabriken und Besuche der touristichen Sehenswürdigkeiten der Umgebung organisiert werden.

Einzelpreise

Erwachsene : 5 €
Arbeitslose, Studenten, Wehrdienstlstd. : 4 €
Kinder von 6 bis 15 Jahre : 2,5 €
Kinder von 3 bis 5 Jahre : 2 €

Gruppenpreise Ab 10 Personen.

Erwachsene : 4 €
Kinder von 3 bis 15 Jahre : 2 €